Ducati RÜCKENPROTEKTOR COMP. 5 PRO
RÜCKENPROTEKTOR NUCLEON KR-2i
John Doe Rückenprotektor Lvl. 1
DAINESE WAVE 11 D1 AIR Rückenprotektor
DAINESE PRO-ARMOR G1 SHORT Rückenprotektor
DAINESE WAVE 1S D1 AIR Rückenprotektor
DAINESE PRO-ARMOR G2 LONG Rückenprotektor
DAINESE PRO-ARMOR 2.0 RÜCKENPROTEKTOR
Alpinestars Tech-Air® 5 Air-Bag System Gr. L
Ducati Company 5 Pro-Armor G1 /...
Ducati by Dainese Company 3 Wave Rückenprotektor
Ducati Rückenprotektor Company 4 Pro Armor... Wie funktioniert ein Rückenprotektor?
Ein Motorrad Rückenprotektor ist ein Bestandteil der Schutzkleidung. Es gibt ihn als Aufsatzmodul oder integriert in die Motorradjacke. Die Aufsatzmodule sind jedoch leistungsstärker und bieten einen größeren Schutz. Eine weitere Aufteilung bilden die ein- oder mehrteiligen Protektoren:
- Ein einteiliger Motorrad Rückenprotektor hat zwar eine optimierte Passform, macht die Bewegungen des Trägers aber nur eingeschränkt mit.
- Ein mehrteiliger Rückenprotektor für das Motorrad besteht aus mehreren übereinandergeschalteten Segmenten. Diese sind durch Gelenke miteinander verbunden. Der Tragekomfort und die Bewegungsfreiheit sind wesentlich größer.
Als Werkstoff werden bei Rückenprotektoren meist hochfeste Kunststoffe eingesetzt, die von manchen Herstellern noch mit Stahleinlagen ergänzt werden. Die heute verfügbaren Polymere verbinden eine ausreichende Festigkeit bei gleichzeitiger Flexibilität und einem niedrigen Gewicht.
Wie wirkt ein Rückenprotektor?
Ein Motorrad Rückenprotektor wirkt auf zwei Stufen:
- In der ersten Stufe werden leichte und mittelschwere Schläge aufgefangen und gleichmäßig auf dem gesamten hinteren Brustkorb verteilt. Statt einer hohen Punktlast, welche penetrierend oder brechend auf das Skelett wirken kann, verteilt sich der Stoß auf einer maximalen Fläche. Ein Schlag, der ohne Rückenprotektor unweigerlich zu einem Bruch geführt hätte, kann dadurch noch nicht einmal ein Hämatom zur Folge haben.
- Wenn der Schlag zu groß wird, leitet der Rückenprotektor den Stoß in der zweiten Stufe an die Rippen weiter. Ein Rippenbruch klingt zwar gefährlich, ist jedoch wesentlich einfacher zu therapieren als eine verletzte Wirbelsäule.
Die CE-Normen für Motorrad Rückenprotektoren erklärt
Wer einen Motorrad Rückenprotektor kauft, sollte nicht nur auf das Design achten, sondern vor allem auf die Zertifizierung. In Europa müssen Rückenprotektoren die Norm EN 1621-2 erfüllen. Diese Norm stellt sicher, dass der Protektor die Aufprallenergie effektiv dämpft.
Man unterscheidet dabei zwei Schutzklassen (Level), die sich durch die Restkraftwerte definieren, die beim Aufprall am Körper ankommen:
| Schutzklasse | Restkraft-Grenzwert | Schutzwirkung |
|---|---|---|
| Level 1 | max. 18 kN (Kilonewton) | Basisschutz für Alltag & City |
| Level 2 | max. 9 kN (Kilonewton) | Maximaler Schutz (ideal für Rennstrecke & Sport) |
Ein Rückenprotektor für das Motorrad nach Level 2 halbiert also die Kräfte, die auf Ihre Wirbelsäule wirken, im Vergleich zu Level 1. Für sportliche Fahrer und Tourenfahrer in der Lederkombi, die oft mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs sind, empfehlen wir grundsätzlich den Level-2-Standard.
Wenn Sie über den passiven Schutz hinausgehen möchten, bieten zusätzliche Airbag-Westen das derzeit höchste Sicherheitsniveau für Motorradfahrer, indem sie bei einem Sturz auch Halswirbelsäule und Brustkorb aktiv schützen.
Wie muss ein Rückenprotektor sitzen?
Ein Rückenprotektor muss so sitzen, wie es der Hersteller in seiner Beschreibung zeigt:
- Zwischen der Mittelzone und der Wirbelsäule müssen einige Zentimeter Luft bleiben.
- Der Rückenprotektor sitzt seitlich entlang des kompletten hinteren Brustkorbes auf.
- Damit er während der Fahrt nicht verrutscht, wird er mithilfe von Spannern festgezurrt.
- Zu stark darf man den Motorrad Rückenprotektor nicht anziehen, da sonst die Blutzirkulation in den Armen beeinträchtigt wird.
Was bringen Rückenprotektoren?
Natürlich bieten Protektoren nur bis zu einem gewissen Grad einen wirksamen Schutz. Der Motorrad Rückenprotektor ist deshalb auf ein durchschnittliches Unfallgeschehen ausgelegt. Denn ohne Schutz können bereits kleine und leichte Unfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten zu schweren Verletzungen führen. Mit dem entsprechenden Schutz ist die Wahrscheinlichkeit, eine Saison unbeschadet zu überstehen, wesentlich höher.
Wie wichtig ist ein Rückenprotektor?
Der Rückenprotektor ist enorm wichtig. Wo früher Stich- und Stoßverletzungen zu schweren Traumen geführt haben, da hat der durch einen Rückenprotektor geschützte Fahrer heute höchstens blaue Flecken. Die sind zwar auch unangenehm, jedoch kein Vergleich zu einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt oder einem Verlust des Unterkörpers. Das sollte es jedem wert sein, in einen hochwertigen Rückenprotektor für das Motorrad zu investieren.
Neben dem Motorrad Rückenprotektor sollte auch die gesamte weitere Schutzkleidung stets so gut wie möglich gewählt sein. Jacke, Hose oder Lederkombi sowie Helm, Stiefel und Handschuhe gehören zu einer Ausrüstung dazu. Bei motobike.de finden Sie alles, was Sie für die nächste Saison benötigen.
Belüftung und Komfort: Kein Schwitzen unter dem Rückenprotektor
Ein häufiges Argument gegen das Tragen von Rückenprotektoren war die Hitzeentwicklung. Moderne High-Tech-Lösungen haben dieses Problem gelöst. Ein hochwertiger Rückenprotektor für das Motorrad zeichnet sich heute durch ein ausgeklügeltes Klimamanagement aus:
- 3D-Mesh-Gewebe: Viele Hersteller nutzen auf der Innenseite ein abstandshaltendes Gewebe, das eine Luftschicht zwischen Rücken und Protektor schafft. Schweiß wird so effektiver abtransportiert.
- Perforation und Wabenstruktur: Innovative Modelle bestehen fast zur Hälfte aus "Luft". Diese Gitterstrukturen lassen den Fahrtwind direkt durch den Protektor zirkulieren.
- Anatomische Flexibilität: Moderne Werkstoffe wie viskoelastischer Schaum sind im Normalzustand weich und flexibel. Sie passen sich durch Körperwärme perfekt an Ihre Wirbelsäule an und verhärten erst im Moment des Aufpralls. So spüren Sie Ihren Motorrad Rückenprotektor während der Fahrt kaum noch.
Für jeden Fahrertyp der passende Motorrad Rückenprotektor
Der beste Schutz nützt nur dann etwas, wenn er zu Ihrem Fahrprofil passt. Je nachdem, wie und wo Sie unterwegs sind, gibt es unterschiedliche Anforderungen an einen Rückenprotektor für das Motorrad:
- Pendler & City-Fahrer: Hier stehen Einfachheit und Diskretion im Vordergrund. Einschubprotektoren, die direkt in die vorhandene Tasche der Motorradjacke gesteckt werden, sind ideal. Sie sind beim Tragen der Jacke kaum sichtbar und müssen nicht separat angelegt werden. Achten Sie darauf, dass die Abmessungen des Protektors mit der vorgesehenen Tasche in Ihrer Motorradjacke kompatibel sind.
- Tourenfahrer & Weltenbummler: Wer stundenlang im Sattel sitzt, braucht maximale Ergonomie. Ein Umschnall-Rückenprotektor mit breitem Nierengurt verteilt das Gewicht besser und entlastet die Rückenmuskulatur. Achten Sie auf elastische Verbindungen, die jede Bewegung beim "Turnen" oder Aufstehen mitmachen.
- Adventure & Offroad: Im Gelände kommt man schnell ins Schwitzen. Ein Motorrad Rückenprotektor für den Offroad-Einsatz sollte besonders schlagfest gegenüber spitzen Steinen sein und über eine offene Wabenstruktur verfügen, um Hitzestau zu vermeiden.
- Gelegenheitsfahrer: Wenn Sie nur ab und zu am Wochenende fahren, ist ein Universal-Umschnallprotektor eine preiswerte und sichere Lösung, da dieser unter verschiedenen Jacken (Leder oder Textil) getragen werden kann.
Motorrad Rückenprotektoren von ausgewählten Marken
In unserem Sortiment finden sich Protektoren von sorgfältig ausgewählten Marken, die für ihre Qualität, Innovation und Sicherheit bekannt sind. Diese Marken haben sich durch jahrelange Erfahrung und Forschung im Bereich der Motorradsicherheit einen Namen gemacht. Sie bieten Produkte, die nicht nur den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen, sondern auch in puncto Tragekomfort und Design überzeugen.
Dainese Rückenprotektoren: Hohe Qualität für optimale Sicherheit
Dainese steht für hochentwickelte Rückenprotektoren, die modernste Technologien und Materialien nutzen. Diese Marke ist bekannt für ihre Innovationen im Bereich der Motorradsicherheit und bietet Produkte, die maximale Sicherheit mit außergewöhnlichem Komfort verbinden. Dainese Rückenprotektoren sind das Ergebnis umfangreicher Forschung und Entwicklung, wobei der Schwerpunkt auf der Reduzierung von Verletzungsrisiken und der Verbesserung der Bewegungsfreiheit liegt. Sie sind ideal für Fahrer, die keine Kompromisse bei Sicherheit und Qualität eingehen möchten.
Ducati Rückenprotektoren: Stil trifft Sicherheit
Ducati Rückenprotektoren repräsentieren eine perfekte Kombination aus Stil und Schutz. Diese Marke, die für ihre leistungsstarken Motorräder bekannt ist, bringt dieselbe Leidenschaft und Expertise in die Entwicklung ihrer Schutzausrüstung ein. Ducati Rückenprotektoren sind für ihre robuste Bauweise und ihr ergonomisches Design bekannt, das eine optimale Passform und Schutz bietet, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl für Fahrer, die Wert auf Markenqualität und ein markantes Design legen.
Germot Rückenprotektoren: Zuverlässiger Rückenschutz für jeden Motorradfahrer
Germot ist eine Marke, die sich durch ihre zuverlässigen und funktionalen Rückenprotektoren auszeichnet. Diese Produkte sind speziell für die Bedürfnisse von Motorradfahrern entwickelt und bieten einen hervorragenden Schutz bei gleichzeitiger Bewahrung von Komfort und Flexibilität. Germot legt großen Wert auf die Verwendung hochwertiger Materialien und die Einhaltung strenger Sicherheitsstandards. Germot Rückenprotektoren sind ideal für Fahrer, die eine solide und langlebige Schutzausrüstung suchen, die auch bei langen Fahrten hohen Tragekomfort bietet.
Häufig gestellte Fragen zu Motorrad Rückenprotektoren
Wie lange ist ein Rückenprotektor haltbar und wann muss er ersetzt werden?
Auch ohne Unfall altern die verwendeten Kunststoffe und Polymere. Als Faustregel gilt: Nach 5 bis 7 Jahren sollte ein Rückenprotektor für das Motorrad ausgetauscht werden, da die Weichmacher entweichen und das Material spröde werden kann. Die Dämpfungsleistung ist dann im Ernstfall nicht mehr garantiert.
Muss ich den Protektor nach einem Sturz sofort austauschen?
Ja, unbedingt. Viele moderne Protektoren bestehen aus Materialien, die darauf ausgelegt sind, bei einem Aufprall Energie durch Verformung (ähnlich wie eine Knautschzone) zu absorbieren. Selbst wenn äußerlich keine Risse sichtbar sind, kann die innere Struktur zerstört sein. Nach einem harten Aufschlag hat der Protektor seine Aufgabe erfüllt und muss ersetzt werden.
Wie finde ich die richtige Größe für meinen Rückenprotektor?
Die Größe richtet sich meist nach der Torsolänge (Abstand zwischen Taille und Schulter). Ein zu kurzer Protektor schützt das Steißbein oder die oberen Wirbel nicht ausreichend; ein zu langer Protektor stößt am Helm an oder drückt unangenehm in den Sitz. Messen Sie vor dem Kauf Ihre Rückenlänge und vergleichen Sie diese mit den Größentabellen der Hersteller.
Kann ich einen Umschnallprotektor und einen Einschubprotektor gleichzeitig tragen?
Das ist nicht empfehlenswert. Zwei Protektoren übereinander schränken die Beweglichkeit massiv ein und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Schutzwirkung durch Verrutschen beeinträchtigt wird. Ein hochwertiger Level-2-Umschnallprotektor bietet bereits den maximalen Schutz. Wenn Sie Ihre Jacke mit einem Einschubmodell aufrüsten, entfernen Sie vorher vorhandene Schaumstoff-Polster.
Darf ich den Rückenprotektor waschen?
Hartschalenelemente können meist mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge gereinigt werden. Bei viskoelastischen Soft-Protektoren (die sich wie Moosgummi anfühlen) sollten Sie vorsichtiger sein: Diese dürfen oft nicht komplett in Wasser getaucht oder in der Maschine gewaschen werden, da sie sich vollsaugen könnten. Beachten Sie hierzu immer das Etikett am Produkt.